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Testbericht Speed 3 von Flysurfer
Für Flysurfer sollte es nicht einfach werden, einen würdigen Nachfolger vom Speed² zu bauen. Nun ist er auf dem Markt, und wir fuhren den Speed³ in 15m² bei 5 kn Wind mit der Flyddor XL und bei 15 kn Wind mit dem Flyradical. Hier unsere Eindrücke in der Kurzform:
- flaches Profil - schießt extrem weit an den Windfensterrand,
- hohe Stabilität; leichtes Ohrenrollen an den Tips (hier wurde aber noch Besserung gelobt)
- hohe Amwindeigenschaften - Höhe Laufen geht bei 5 kn mit der XL Door, aber auch bei mehr Wind mit dem Radical
- wesentlich höhere Lenkgeschwindigkeit als beim Speed² - Kite dreht leichter, enger und schneller (Bitte keine Wunder erwarten)
- weniger oder kaum spürbarer Backstall; gut ausgetrimmt
- größerer Depowerbereich durch Trippel Depower
- Lift und Hangtime durch schnellere Lenkgeschwindigkeit größer
Hmm, klingt jetzt wieder wie aus dem Produktkatalog. Die oben genannten Eigenschaften sind nun mal aber stärker ausgeprägt als beim Speed²; den wir schon als Hammer guten Kite eingestuft haben. Der neue Speed³ geht nicht eher los oder springt nicht gleich doppelt so hoch. Vielmehr ist er agiler, einfacher und entspannter zu fliegen. Mit diesen Eigenschaften wird der Kite einer größeren Breite zugänglich gemacht, allen denen, welcher der Speed² noch zu viel Respekt eingeflöst hat.
Gleich noch ein Wort zur Flydoor XL; Das Board gleitet auch ohne Wind, naja, ab 5 Knoten zieht es seine Bahnen nach Luv. Das das Board nicht zum Wellenreiten gebaut ist, wird jedem klar sein. Auf flachem Wasser wird es verdammt schnell, trägt jedes Schwergewicht sauber nach Luv ohne größe Mühe. Das edle Design, die weichen Fußpads und die innovative Schlaufenbindung machen das Board sehr hochwertig. Ein muß für den Binnenseekiter, welcher bei 5 kn seinen Fun haben will.
Zu testen bei uns an der Kiteschule Ostsee und nach individueller Absprache.
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