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Testbericht Speed II in der Größe 10.0

Kurz zu den Rahmenbedingungen:

Testrevier:           Brasilien, Spot´s von Uruau, Fortaleza bis Jericoacoara

Bedingungen:    Wasser 27 Grad, Luft 32 Grad, Sonnenmilch mit Lichtschutzfaktor 25

Wind:                   Umgebung Fortaleza; 3 – 4,5 Bft, konstant, Flachwasser

                              Umgebung Paracuru; 4 – 5 Bft, konstant, Welle

                              Umgebung Jeri; 5 – 7 Bft, böig, Flachwasser und Welle

Fahrer:                Jens Siegert; 65 kg,

                             Holger Vogel; 74 kg

Soviel vorweg. Natürlich erspare ich mir ausführliche Aussagen zu Verarbeitung, Aufbau, Zubehör… Hier gab es noch nie was zu meckern. Da ist Flysurfer einsame Spitze.

Also, erster Tag, Wind um die 4 Bft, Kite aus der Tüte geholt, in den Sand gepackt und Trapez um die Hüften geschnallt. Nix mit Vorfüllen, einfach in der PZ hoch das Ding. Der Kite startet recht zügig ohne so nervig mit den Ohren zu klappern, wie es beim Psycho³ der Fall ist. Also erster Pluspunkt, Kite kann ohne Vorfüllen entspannt gestartet werden.

Dann Board an die Füße und ab durch die Mitte. Holger mit dem 10er Psycho³ und ich mit dem Speed². Hehe, und schon merkt man, oder besser Holger, das ich einen fetten Hochleister am Start habe. Einmal sinusen und schon bin ich weg, während Holger mit dem Psycho noch kurbeln muß. Also nächster Pluspunkt, der Kite hat wesentlich mehr Grundzug als es der Psycho³ hat.  

Und noch einen Pluspunkt bekommt das Teil, nämlich beim Springen. Hier ist einfach mal Hangtime angesagt. Wer behauptet der einser Speed schießt dich hoch raus, der sollte erst mal den 2er Speed fliegen. Bei manchen Sprüngen habe ich dann mal lieber in der Luft doch gedepowert, da es bis zum Ufer nicht mehr so viele Meter waren.

Wieder an Land gelandet, wurden die Kites gewechselt. Ich wollte sehen, was Holger zu dem Kite sagt. Also Bar umgehangen und weiter geht’s. Hierbei anzumerken; beide Kites sowohl Psycho³ und Speed² stehen sau stabil in der Luft. Nix mit Klappen oder Überschießen… Naja, aber das erwartet man sowieso heute von einem modernen Kite.

Inzwischen sind wir in der Welle vor Cumbuco am Start. Haben die Kites im Stundentakt gewechselt um eindeutige Aussagen machen zu können. Die Wellen laufen etwas kreuz und quer umher, nur manchmal bekommt man eine zum abreiten unter das Board. So und jetzt hagelt es Minuspunkte. :-) Obwohl, ist ein Speedkite überhaupt für die Welle gebaut? Also, wir hatten mit beiden Kites sehr viel Spaß in der Welle. Der Psycho³ ist einfach mal der Freestyler und somit überlegen, was das Wellenabreiten angeht. Er dreht enger, wenn nicht unbedingt schneller. Der Speed hat hingegen mehr Grunddruck, was aber nicht immer von Vorteil ist. Ich finde zudem, der Speed reagiert schneller auf Lenkbefehle, braucht aber länger bis er rum um die Ecke ist, aufgrund seiner hohen Streckung.

Was der Speed nicht unbedingt mag, sind unhooked Jumps in Richtung Kite, bzw starkes abreiten der Welle in Kiterichtung. Der Kite entlastet dann schlagartig, und wenn man nicht schnell genug an der Bar zippelt, dann liegt er im Wasser. Und da wir das oft getestet haben, können wir einen top Aussage zum Wasserstart geben. Hier bekommt der Kite wieder mal ein fettes Plus mit Sternchen. Wer den Wasserstart vom Psycho³ kennst, der weiß was ich meine. Also, der Speed liegt im Wasser, natürlich auf der Nase, beide !!!! BEIDE!!! Steuerleinen ziehen und schon steigt er rückwärts auf, eine loslassen, nachdem der Kite gedreht hat, die andere loslassen, ordentlich depowern und schon geht der Teil sauber nach oben, ohne dem Kiter hundert Meter weit durch´s Wasser zu schleifen. Für ein Hochleister ein fettes Lob.

Und damit wir es richtig krachen lassen konnten, sind wir dann weiter nach Jeri, hier ballert es ja immer mit 2 Bft mehr als anderwo.

Downwinder von Prea nach Jery, ca 20 km bei 5,5 - 6 Bft. Welle bis 2 Meter

Kite am Windfensterrand etwas vorgefüllt gestartet, (Startverhalten normal), raus in die Welle, von der gigantischen Hängtime nen bissel was mitgenommen. Kite fühlt sich sehr direkt an, gute Rückmeldung an die Bar, Steuerkräfte sind hoch, aber nicht ermüdent. Wie schon erwähnt, könnte der Kite in der Welle enger und schneller drehen. Durchloopen ist kein Thema, der Kite schießt schön schnell vor zum WFR. Den Dampf kann man dann mitnehmen um die Wellen abzureiten.

Lagunen rund um Jeri, Wind um die 6 Bft, böig

Hier liegen die Stärken vom Speed² und hier bekommt jeder eine kleine Gänsehaut, der den Kite im oberen Windbereich fliegt. Mit einem kleinen schnellen Board wird man sau sau sau schnell auf dem Wasser. Hier hat der Speed² seinen Vorgänger ebenfalls weit überholt. Ebenso beim Depower. Ich mit meinen lausigen 65 kg konnte noch ganz entspannt rumhüpfen, als der Windmesser schon die 7 Bft angekratzt hat. Jedoch sollte der Platz zum Ufer ausreichend bemessen werden!!! Im Vergleich zu einem BOW Kite, (wir haben BEST Waroo 2007) ist das Depower nicht so direkt, nur Bar loslassen reicht nicht aus, etwas Kantendruck ist schon von erforderlich. Das Endergebnis ist jedoch das gleiche. Kein Flysurfer hat bisher so extrem gedepowert und steht dennoch stabil am Himmel.

Thema Unhooked; heute lernt ja schon der Einsteiger den Wasserstart to blind :-). Also, etwas den Adjuster gezogen, ausgehangen und abgedrückt. Was der Kite sehr schön macht, ist eine ordentliche Querbeschleunigung. Was er auch macht, oder besser nicht macht, er hat kaum Backstall, Wind vorausgesetzt. Also zwei Komponenten die beim unhooked springen recht wichtig sind. Einziger Minuspunkt hier; beim Landen in Richtung Kite entlastet der Kite zu schnell, Folge kann ein Relaunch vom Kite sein.  

Von den vielen Wochen hier in Brasilien habe ich zum 90% den Speed² 10.0 in der Hand gehabt, dazu ein kleinen Board, Flyradical 122. Ich konnte den Kite von 10kn bis 33kn fliegen. War zu keinem Zeitpunkt überpowert, naja, bei 10kn nicht gerade angepowert, aber zum Tricks üben hats gereicht. Somit eine Top „one Kite“ Lösung.

Nochmal alles Punkte in der Übersicht:

Positiv:

  • -         kein Klappern der Ohren beim Start, sau stabil in der Luft
  • -         gute Barrückmeldung, Steuerdruck, schnelle Reaktion des Kites
  • -         sehr großes Depower, wesentlich mehr als beim Psycho³
  • -         Gigantische Hangtime
  • -         Wesentlich mehr Grunddruck, großer Einsatzbereich
  • -         Kaum noch Backstall, loopt gut durch, (aber mit großem Radius)
  • -         Schnelle Endgeschwindigkeit
  • -         Relativ einfacher Wasserstart, durch ziehen beider Backleinen

Negativ:

  • -         großer Drehradius, durch die hohe Streckung
  • -         schnelles Entlasten des Kites, beim z. Bsp: Unterspringen, Wellenreiten in Kiterichtung
  • -         das übliche Leinengetüddel, wenn man den Kite bei starkem Wind länger liegen hat

Getestet werden kann der Kite bei uns natürlich, wer es schafft, die nächsten Wochen noch in Brasilien, ansonsten ab dem 01.02 – 05.02 beim Snowkiten am Reschensee.

Euer Kiteschule.com Team

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